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zweitmarkt events
BÖRSEN GOLF CUP am 3. Juni 2008
Bei strahlendem Sonnenschein starteten 42 Golfer hoch motiviert und gut gelaunt in den Tag. In jeweils kleinen Gruppen, sogenannten Flights, kämpften die Teilnehmer um die begehrten Punkte. Im Spielverlauf wurde jedoch nicht nur über Handicaps, Golfausrüstungen und die besten Golfplätze philosophiert, sondern besonders über Finanzthemen diskutiert. Ein Thema war der Zweitmarkt für geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland und dessen positive Entwicklungen.

Aber nicht nur versierte Golfer konnten an diesem sonnigen Junitag ihr Können unter Beweis stellen. Ein Schnupperkurs bot allen anderen Gästen des Tages einen ersten Einblick in den Golfsport. Unter der fachlichen Anleitung der Golftrainer bewies unter anderem Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, Geschick in diesem Sport. „Golf ist ein Sport, bei dem es sehr auf Konzentration und Perfektion ankommt. Diese beiden Aspekte spielen auch in unserer täglichen Arbeit eine sehr wichtige Rolle. Wir vermitteln über unsere Handelsplattform Anteile an geschlossenen Fonds und sind somit täglich mit dem Vermögen anderer Menschen in Berührung. Dies verlangt außergewöhnliche Konzentration und Perfektion.“

Nach einem spannenden Spiel wurden am Ende des Tages die Sieger des Turniers geehrt. Neben zahlreichen schönen Preisen wurde beim 1. Platz unterschieden zwischen brutto- und netto-Gewinn. Beide Preise wurden von Medienvertretern errungen: Herzlichen Glückwunsch!

Bert E. König, Organisator des Turniers und Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, versprach den geladenen Gästen und Freunden der Börsen Hamburg-Hannover nach diesem gelungenen Tag eine Fortsetzung im Jahr 2009.

volle kraft voraus: der zweitmarkt auf wachstumskurs
Renommierte Entscheider, Experten und Wissenschaftler sprachen auf dem Zweitmarkt- Symposium am 6. November 2007 vor dem gesamten Who is Who der Fondsbranche über aktuelle Trends und neue Herausforderungen im Handel mit geschlossenen Fonds. Dr. Joachim Seeler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Trust Grundvermögen und Anlage GmbH und Vorstandsvorsitzender des Verbandes Geschlossener Fonds (VGF ) e. V., referierte über den Einfluss der Produkte und die Interaktion von Erst- und Zweitmarkt. Für das „eMagazin“ fasste er seinen Beitrag zusammen:

Impressionen vom ersten Zweitmarkt-Symposium
„Der Umsatz am Zweitmarkt für geschlossene Fonds stieg 2006 auf den bisherigen Rekordwert von 412 Millionen Euro. Im gleichen Jahr konnten Fondsinitiatoren am Erstmarkt aber rund 11,6 Milliarden Euro Eigenkapital einsammeln. Diese Zahlen sind zwar nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar. Dennoch machen sie zwei Dinge deutlich: Auf der einen Seite überwiegt die Nachfrage nach neuen Fondsprodukten bei weitem die Bereitschaft, Fondsanteile zu verkaufen. Andererseits belegen die Zahlen, dass der Handel mit gebrauchten Fondsanteilen ein hohes Wachstumspotenzial hat.

Gefragte Produkte am Zweitmarkt
Die spannende Frage ist, von welchen Produkten das künftige Zweitmarktwachstum getragen wird. Bislang werden insbesondere gebrauchte Schiffsbeteiligungen gehandelt. Ein Grund dafür ist die gute wirtschaftliche Lage vieler Schiffsfonds. Die Charterraten haben sich nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wieder erholt. Gleichzeitig steigen aufgrund der weltweiten Nachfrage die Preise für gebrauchte Schiffe. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende der Fondslaufzeit höhere Rückflüsse erzielt werden als ursprünglich prospektiert. Dies wirkt sich momentan positiv auf die Ankaufskurse aus. Der Handel mit Schiffsbeteiligungen ist außerdem vergleichsweise einfach, weil sich Schiffsfonds leicht und schnell bewerten lassen. Die einzelnen Fonds sind ähnlich konzipiert und die Geschäftsergebnisse umfassend dokumentiert. Hinzu kommt, dass wertbeeinflussende Angaben wie Charterraten und Restwerte von Schiffen im Gegensatz zu Mieten und Immobilienwerten einfacher überprüft werden können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Immobilienbeteiligungen unattraktiv oder ungeeignet für den Zweitmarkthandel sind. Im Gegenteil, der Handel mit Immobilienbeteiligungen wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. So verdeutlicht zum Beispiel die zunehmende Zahl von Immobilien-Zweitmarktfonds das steigende Interesse professioneller Aufkäufer an dieser Asset-Klasse. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Handel mit anderen Produkten entwickeln wird. Grundsätzlich werden bereits heute an den Zweitmarktbörsen alle geschlossenen Fonds gehandelt, solange sich ein Käufer findet. Allerdings ist das Handelsvolumen von Asset-Klassen wie Private Equity oder erneuerbare Energien noch sehr gering. Das liegt einerseits an der auch am Erstmarkt geringeren Bedeutung dieser Produkte im Vergleich zu Schiffsfonds und Immobilienfonds. Hinzu kommt, dass sich viele Zweitmarktkäufer bei neuen Produkten, wie zum Beispiel Private Equity-Fonds, schwer tun, den angemessenen Wert von Fondsanteilen zu bestimmen.

Zweitmarkthandel unterstützt Erstmarkt

Der Zweitmarkt ist eine Chance für die Initiatoren geschlossener Fonds, vor allem für den Vertrieb von Produkten auf dem Erstmarkt. Die vergleichsweise lange Kapitalbindung ist häufig ein Argument gegen den Kauf von Anteilen an einem geschlossenen Fonds. Das ist aus Sicht eines Anlegers nachvollziehbar, denn es gibt einige Gründe, die zum Verkauf einer Beteiligung zwingen können. So führen häufig Scheidung, Arbeitslosigkeit oder private Insolvenzen dazu, dass kurzfristig Geld benötigt wird. In diesen Fällen stellt der Zweitmarkthandel eine erhebliche Erleichterung dar. Ein weiteres Argument für den Zweitmarkthandel ist die Steigerung der Flexibilität der Anleger. Die Handelbarkeit ermöglicht den Verkauf von Fondsanteilen vor Ablauf der Fondslaufzeit. Ähnlich wie bei anderen Geldanlagen können Anleger so günstige Verkaufsgelegenheiten nutzen oder bei Bedarf ihr Vermögen umstrukturieren. Damit werden aktive Geldanlagestrategien auch mit geschlossenen Fonds möglich.

Wechselwirkung zwischen Erstmarkt und Zweitmarkt
Der Zweitmarkthandel wird zunehmend Einfluss auf Initiatoren und ihre Produkte am Erstmarkt ausüben. Am Zweitmarkt werden die angebotenen Fonds anhand ihrer tatsächlich erwirtschafteten Ergebnisse bewertet. Die Qualität der Produkte entscheidet über die erzielbaren Ankaufskurse. Die Spanne reicht von Kursen weit über dem ursprünglichen Anteilspreis bis hin zu negativen Kursen, bei denen der Verkäufer dem Käufer für den Übertrag von Fondsanteilen Geld bezahlt. Die Bewertung an Zweitmarktbörsen oder durch Zweitmarktfonds erfolgt durch Profis, die die wirtschaftliche Situation eines Fonds in der Regel realistischer einschätzen können als ein Privatanleger. Dadurch steigen die Anforderungen an die Qualität von Fondsprospekten und Geschäftsberichten, denn Profis werden in Zweifelsfällen bei der Fondsgesellschaft nachfragen
Wichtig ist in erster Linie eine umfassende und nachvollziehbare Dokumentation der Fondsergebnisse. Bei vielen Asset-Klassen wird die Bewertung häufig noch dadurch erschwert, dass die Inhalte der veröffentlichten Berichte zwischen den einzelnen Initiatoren nicht vergleichbar sind oder die Darstellungsformen voneinander abweichen. Es ist zu erwarten, dass sich dies in Zukunft ändert.“

Das Zweitmarkt-Symposium:
Forum für die Zukunft Für Zweitmarkt.de an der Fondsbörse Deutschland ist die kostenlose und unverbindliche Bewertung geschlossener Fonds essentieller Bestandteil eines transparenten Handels. Sie wird mit allen anderen Anforderungen an eine hohe Qualität im Zweitmarkthandel auch in Zukunft ganz vorne auf der Agenda von Zweitmarkt.de stehen. Mit dem Zweitmarkt-Symposium wird Zweitmarkt.de daher zukünftig ein regelmäßiges Forum etablieren: für einen intensiven professionellen Austausch von Wettbewerbern und Partnerunternehmen. Ziel ist es, eine noch größere Transparenz und Kundenorientierung im erfolgreich wachsenden Handel mit geschlossenen Fonds zu gewährleisten.


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wissenswertesWas ist der Hamburg Index?Der Hamburg Index Containership Time-Charter-Rates ist die einzige firmenunabhängige Marktanalyse für Containerschiff-Zeitcharterraten. Auf der breiten Datengrundlage von 20 bis 30 Hamburger Befrachtungsmaklern basierend, stellt der Hamburg Index eine realistische Abbildung des Marktes für ausgewählte Schiffstypen dar. Entwickelt wurde der Hamburg Index von der Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e. V. (VHSS). Er wird einmal im Monat herausgegeben und soll Maklern die objektiven Daten für eigene Prognosen und Einschätzungen liefern.
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