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| Silvester im August |
| Der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland übertrifft Vorjahresumsatz bereits im August mit einem Handelsumsatz von 87 Millionen Euro. Zudem war dies auch der umsatzstärkste August seit Beginn der Fondsbörse vor mehr als 10 Jahren. |
Immobilien......beenden den August mit einem Volumen von etwa 8 Millionen Euro. Insgesamt wurden 158 Anteile in diesem Segment gehandelt. Die höchsten Kurse erzielten dabei erneut Einkaufscenterfonds, allen voran der DB Real Estate Einkaufs-Center-Fonds: Ein Anteil wurde zu 376 Prozent der Nominalsumme gehandelt. Schiffsfonds Bei Schiffsfonds überzeugte im August vor allem der Durchschnittskurs: Dieser lag bei 74 Prozent und hat damit den höchsten Wert in diesem Jahr erreicht. Der Handelsumsatz in diesem Segment lag im August bei rund 3 Millionen Euro. Erstmals rückläufig in diesem Jahr zeigte sich der SFI TKL.SHIP FUND INDEX. Dieser verlor im Vergleich zum Vormonat 6,89 Prozent. Ursache ist das Schiffssegment der Bulker. Da derzeit viele neue Schiffe in den Markt kommen und die Flotte enorm wächst, sind die Charterraten unter Druck geraten und zurückgegangen. Sonstige Fonds Die sonstigen Fonds zeigten sich mit rund 1 Million Handelsumsatz in gewohntem Bild. Gehandelt wurden - wie auch in den Vormonaten - verstärkt Lebensversicherungs- und Private-Equity-Fonds. Und auch Flugzeugfonds waren im August wieder unter den gehandelten Fonds. Den höchsten Kurs erzielte ein Anteil am HFS Leasing 01, der zu 114, 5 Prozent den Besitzer wechselte. |
| ZWEITMARKT FÜR GESCHLOSSENE FONDS: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! |
| Das Jahr 2010 steht ganz unter dem Stern der Fußballweltmeisterschaft. In nur wenigen Wochen fiebern wieder Millionen Menschen Fußballfans oder nicht mit ihrer Nationalelf mit. Es sind die wenigen Wochen, in denen sich alles rund um das Thema Fußball dreht und die ganze Welt gespannt das Geschehen am Bildschirm verfolgt. |
Aber was genau hat Fußball mit geschlossenen Fonds zu tun? Ein geschlossener Fonds kann im Prinzip in alles Mögliche investieren: Schiffe, Immobilien, Windräder, Riesenräder, Flugzeuge, Wald oder Wein. Diesen Grundgedanken
nahm 2001 die Sport-Concept GmbH auf und entwarf den ersten Fußballfonds. Die Idee war einfach: Der Fonds
erwirbt die Transferrechte an jungen Profis und hofft bei einem Vereinswechsel auf eine höhere Ablösesumme. Ein
Anlageausschuss mit den Fußball-Weltmeistern Wolfgang Overath, Rainer Bonhof und Guido Buchwald sowie ein
Scouting-Team aus ehemaligen Fußball-Profis sollten dem Fonds unterstützend zur Seite stehen. Dieses Projekt blieb jedoch unvollendet. Noch während der Vertriebsphase wurde die damalige Pleite des Kirch-Imperiums dem jungen
Fonds zum Verhängnis: Keiner glaubte damals mehr an die Attraktivität des Handels mit Fußballrechten. Eine Neuauflage gab es nicht.
Durchgesetzt haben sich im Markt der geschlossenen Fonds in den vergangenen zehn Jahren vor allem die Klassiker
Schiffe und Immobilien. Auch am Zweitmarkt haben diese beiden Segmente seit jeher die Nase vorn. Für Anleger geschlossener Fonds bietet der Zweitmarkt die vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus ihrem langfristig konzipierten Investment. Die Börsen Hamburg und Hannover erkannten diesen Trend frühzeitig und gründeten 1998 die erste Zweitmarktinitiative, die heutige Fondsbörse Deutschland. Seit nun mehr als zehn Jahren können Anleger Anteile über diese Plattform handeln. Und diese Möglichkeit nutzen Anteilseigner, um sich im Rahmen persönlicher Notsituationen von ihren Beteiligungen zu trennen, ihr Portfolio umzustrukturieren oder schlichtweg um Gewinne zu realisieren.
Seinen ersten Höhepunkt erreicht der gesamte Zweitmarkt in 2007, als der noch junge Markt die Umsatzgrenze von einer Milliarde überschreitet. Der Handel floriert und es scheint, als könne der Zweitmarkt endlich seine Kinderschuhe ausziehen und in die erste Liga aufsteigen.Abstieg für den Zweitmarkt? Ab September 2008 jedoch gehen die Kurse in Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise drastisch zurück und es entsteht ein bis dahin noch nie dagewesenes Ungleichgewicht. Auf der einen Seite versuchen mehr und mehr Anteilseigner Ihre Beteiligungen zu veräußern, um Liquidität wieder einzuholen, die sie anderweitig verloren haben. Auf der anderen Seite stehen ihnen Käufer sehr zurückhaltend oder auch gar nicht gegenüber. Und der Zweitmarkt wird auf eine harte Probe gestellt, denn um zu funktionieren, bedarf es eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Käufern und Verkäufern. Die vorhandenen Käufer sind jedoch wählerisch geworden und interessieren sich nur noch für Fonds mit längerfristig gesicherten Einnahmen. Und so sinken nicht nur die Umsätze, sondern auch die Kurse, denn es besteht mehr Angebot als Nachfrage. Am schwersten betroffen sind die vorher so beliebten Schiffsbeteiligungen. Da der Schiffsmarkt in direkter Verbindung mit dem Welthandel steht, leidet dieser besonders heftig unter der Wirtschaftskrise. Nach ständiger Auslastung von Containerschiffen und Tankern der vorhergegangenen Jahre sinkt plötzlich die Nachfrage und damit einhergehend auch die Charterraten. Am Zweitmarkt werden fast nur noch Schiffsfonds mit längerfristigen Charterverträgen und damit konstanten Einnahmen gekauft. Die Durchschnittskurse an der Fondsbörse Deutschland im Segment der Schiffsfonds sinken von 100 Prozent in 2007 auf 68 Prozent in 2009. Trotz sinkender Umsätze und Verkaufskurse jedoch bleibt der Handel an der Fondsbörse Deutschland unter dem Dach von mittlerweile drei Börsen — seit 2008 gehört auch die Börse München zu den Betreibern der Handelsplattform — stabil. Vor allem private Anleger treten heute direkt an diesen Zweitmarkt, um sich über Verkaufsmöglichkeiten ihrer Anteile zu informieren. Gab es vor wenigen Jahren noch Kritiker, so zeigt sich in der Krise, dass es eines funktionierenden Zweitmarkts zwingend bedarf. Eine neue Saison bricht an ... ... und der Handel mit geschlossenen Fonds zieht seit Januar des laufenden Jahres wieder an. Die Umsätze steigen wieder und es verdichten sich die Hinweise auf eine Bodenbildung. Auch der von den Börsen Hamburg und Hannover veröffentlichte SFI TKL.SHIP FUND Index aus dem Hause TKL.Fonds steigt seit Januar wieder an. Es sind erste positive Zeichen. Aber es ist zu früh für Euphorie, denn die neue Saison hat gerade erst begonnen und es werden nach wie vor die vermeintlich sicheren Fonds gehandelt. Doch die Aussichten sind vielversprechend, denn auch die Nachfrage steigt wieder. Der Klassenerhalt ist sicher und in der neuen Saison stehen hohe Ziele im Fokus. ![]() |
| Umsatz zieht deutlich an |
| Am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland wechselten im April knapp 200 Anteile an geschlossenen Fonds den Besitzer. Das Handelsvolumen lag bei rund 16 Millionen Euro, so dass Ende April der Gesamtumsatz des laufenden Jahres mit rund 40 Millionen Euro bereits mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum war. |
Immobilien ... ... überzeugen im April mit hohen Kursen. Dabei machte das Betongold mit einem Volumen von rund 13,7 Millionen Euro erneut den Großteil des Gesamtumsatzes aus. Insgesamt wechselten 118 Anteile über die Fondsbörse Deutschland den Besitzer, davon allein 22 Anteile (Volumen: 3,7 Millionen Euro) zu mehr als 100 Prozent. Allen voran der DB Real Estate Einkaufs-Center-Immobilienfonds zu 362,50 Prozent der Nominalsumme. Der Durchschnittskurs bei Immobilien erreichte im April fast 70 Prozent. Schiffsfonds Im Segment der Schiffsfonds lag der Umsatz im April bei rund 1,1 Millionen Euro. Auch in diesem Segment zog der Durchschnittskurs im Vergleich zum Vormonat wieder an und erreichte rund 52 Prozent (März 2010: 47 Prozent). Der SFI TKL.SHIP FUND INDEX setzt den positiven Trend der Vormonate fort und steigt um weitere 11,94 Prozent. Seit seinem Tiefpunkt im November 2009 ist der Index nun bereits um 40,2 Prozent gestiegen. Sonstige Fonds Insgesamt wechselten 34 Beteiligungen im Gesamtwert von rund 1,4 Millionen Euro nominal den Besitzer, davon 14 Anteile an Lebensversicherungen. Kurssieger wurde jedoch ein Leasingfonds: DIL 107 mit 95 Prozent der Nominalbeteiligung. Der Fonds investiert in ein Elektro-Handelshaus in Düsseldorf. N e u Ab sofort ist der SFI TKL.SHIP FUND INDEX auch auf der Internetseite www.Zweitmarkt.de veröffentlicht. |
| Ausgerechnet Schiffsfonds? |
| "Ausgerechnet Schiffsfonds" werden viele Anleger stöhnen, wenn ihr Finanzberater ihnen in diesen Tagen einen
Prospekt für eine Schiffsbeteiligung auf den Tisch legt. Befinden wir uns nicht in der schlimmsten Schifffahrtskrise seit 30 Jahren? Gibt es nicht horrende Überkapazitäten? Ist eine Erholung nicht auf viele Jahre hinaus auszuschließen? Und steht uns nicht überhaupt eine Umkehr der Globalisierung ins Haus? |
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| Es kommt wieder Bewegung in den Zweitmarkt für geschlossene Fonds |
| Viele Anleger in geschlossenen Fonds haben zurzeit wenig Freude an ihren Fondsbeteiligungen. Eine Möglichkeit, sich von seinem Anteil zu trennen bietet der Zweitmarkt für geschlossene Fonds. Hier können Anteile an Schiffen, Immobilien oder anderen Segmenten zum Verkauf angeboten werden. Oft bringt diese Option jedoch zurzeit nicht das erwartete Ergebnis mit sich. Denn wer am Zweitmarkt verkauft, wird mit dem aktuellen Marktwert seines Fondsanteils konfrontiert. Je nach Qualität des Fonds kann dieser höher oder niedriger ausfallen als erwartet. Am Zweitmarkt trennt sich der Weizen von der Spreu. Käufer interessieren sich vor allem für die guten Fonds. Kritische Fondsanteile, die vor einem Jahr noch einen Abnehmer gefunden hätten, werden heute seltener gehandelt. |
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| Die Mischung macht’s |
| Immobilien, Schiffe, Windräder, Flugzeuge, Lebensversicherungen oder auch Solaranlagen – das Angebot am Zweitmarkt für geschlossene Fonds ist so bunt wie eine Tüte Bonbons. Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Und genau diese Vielfalt ist es, die Anleger schätzen. So haben sie über den Zweitmarkt die Möglichkeit, in einen bereits laufenden Fonds einzusteigen und nicht selten ist es die zweite Chance, sich an einem begehrten Objekt zu beteiligen. |
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| Der Zweitmarkt als Rettungsanker? |
| Noch vor wenigen Monaten konnten Anleger Anteile an geschlossenen Fonds zu Spitzenpreisen verkaufen. Besonders Besitzer von Schiffsbeteiligungen erhielten nicht selten die eingezahlte Nominalsumme zurück und dann noch ein bisschen dazu – je nachdem wie gut der Fonds lief. Drei Monate nach Beginn der Finanzkrise in Deutschland sieht auch die Situation am Zweitmarkt differenzierter aus. |
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| Die Verunsicherung bei vielen Investoren ist groß geworden. Das Thema Sicherheit der Geldanlagen ist wichtiger denn je. So wurden in den vergangenen Monaten Depots umgeschichtet und besonders volatile Anlagen gegen sicherheitsorientierte eingetauscht. Zu diesen sicheren Assetklassen gehören auch Sachwerte, da sie eine geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen haben. Besonders gefragt sind Immobilien – beispielsweise in Form von geschlossenen Fonds. Durch ihre transparente Struktur genießen geschlossene Fonds schon immer ein positives Ansehen bei Anlegern, da diese genau nachvollziehen können, in was sie investieren – sei es ein Bürogebäude oder ein Einkaufscenter, ein Containerschiff oder eine ganze Schiffsflotte. Während hochwertige Immobilienfonds sich weiterhin gut behaupten, sieht die Situation für Anleger in Schiffsfonds weniger glücklich aus. Waren Schiffe in den vergangenen Jahren oft die Gewinner am Zweitmarkt, die mit hohen Kursen aufgrund zahlreicher Kaufgebote punkten konnten, hat sich der Wind gedreht. Seit die Charterraten sinken, fallen auch die Kurse am Zweitmarkt. Im Sommer konnten Anleger ihre Anteile an geschlossenen Schiffsfonds noch zu Spitzenpreisen verkaufen. Nicht selten erhielten sie die eingezahlte Nominalsumme zurück und dann noch etwas mehr dazu – je nachdem wie gut der Fonds lief. Heute sind die Kurse zurückgegangen. Verkauf weiterhin möglich Doch trotz turbulenter Märkte und sinkender Kurse haben Verkäufer weiterhin die Möglichkeit, ihre Anteile zu veräußern. Bei gut konzipierten Fonds werden auch nach wie vor überdurchschnittliche Preise gezahlt. Und das sowohl bei Schiffen als auch bei Immobilien. Ein Immobilienfonds mit langem Mietvertrag und guten Mietern wird am Zweitmarkt ebenso gern gesehen wie Schiffsfonds mit langem Chartervertrag. Trotzdem sollte sich jeder Besitzer eines geschlossenen Fondsanteils gut überlegen, ob er dringend verkaufen muss. Schließlich sind geschlossene Fonds von der Idee her Anlagen mit langen Laufzeiten. Wer verkaufen muss, dem bietet der Zweitmarkt für geschlossene Fonds nach wie vor die Ausstiegsmöglichkeit vor Laufzeitende. Der Anleger muss sich jedoch darauf einstellen, dass er für seine Beteiligung nicht mehr die Kurse sieht, die er vor einigen Monaten erzielen konnte. Die Handelsplattform der Börsen Der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland bietet Anlegern diese Plattform zum Handeln. Und dieses Angebot wird genutzt. Die Handelsumsätze der vergangenen drei Monate waren sehr gut – besonders Immobilienfonds behaupten sich. Deutsche Einkaufscenterfonds und Bürogebäude sind dabei die Gewinner, für die Kaufinteressenten hohe Preise bieten. Und die Käufer am Zweitmarkt sind wählerisch geworden. Sie schauen genau hin, was angeboten wird und verhalten sich öfter zurückhaltend. Aber Käufer haben derzeit auch die besten Chancen, gute Anteile zu moderaten Preisen zu erwerben, und das Angebot ist da. |
| Zweitmarkt.de bricht auf zu neuen Ufern |
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und eröffnet eine Niederlassung in Kooperation mit der Börse München vor Ort. Diese Nord-Süd-Kooperation hat vor allem eines zum Ziel: Den Zweitmarkt der Fondsbörse nach ganz Deutschland zu bringen. |
![]() Das neue Domizil der Börse München: Hopfenpost (seit 11/2007) |
| Warum München? München liegt geografisch gesehen am anderen Ende der Bundesrepublik. Der Handel mit geschlossenen Fonds der Fondsbörse Deutschland ist jedoch nicht geografisch eingeschränkt. Die initiatoren-unabhängige Handelsplattform Fondsbörse Deutschland ist für alle interessierten Anleger zugängig, die Anteile an geschlossenen Fonds verkaufen oder kaufen möchten. Derzeit sind rund 4.000 Fonds aller Art gelistet. Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ab sofort in den Räumen der Börse München mit einer eigenen Niederlassung präsent. Damit entsteht eine Anlaufstelle für Emittenten, Banken und Sparkassen sowie für Anleger auch im Süden Deutschlands. Das Münchner Büro wird hauptsächlich vertrieblich engagiert sein. Viele wichtige Partner von Zweitmarkt.de sind in Süddeutschland ansässig. Diese Partner haben ab sofort einen Ansprechpartner vor Ort. Die Kooperation bedeutet jedoch vor allem für Anleger einen wichtigen Vorteil: Nach den Börsen Hamburg und Hannover ist nun eine dritte Börse am Handel der Fondsbörse Deutschland beteiligt. Zweitmarkt – ein Markt mit vielen Möglichkeiten Am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland haben Anleger die Möglichkeit, gebrauchte Anteile zu kaufen oder zu verkaufen – ganz unabhängig vom Ort. Bislang wissen dies aber die wenigsten. Im Erstmarkt wurden allein in 2007 rund 12,7 Milliarden Euro in geschlossene Fonds investiert – der Zweitmarkt schaffte es immerhin schon auf 1 Milliarde. Das Potenzial ist groß. Selbstverständlich sind geschlossene Fonds ein langfristiges Investment, das mit einer Laufzeit von teilweise bis zu zwei Jahrzehnten konzipiert ist. Daran ändert auch die Existenz eines Zweitmarktes nichts. Ganz im Gegenteil. Der Zweitmarkt kann und sollte als Ergänzung zum Erstmarkt gesehen werden. Hier haben Anleger, die sich von Ihrem Anteil trennen möchten, die Möglichkeit dazu. Seit Einführung eines Zweitmarktes für geschlossene Fonds ist die Anlageklasse flexibler geworden. Anleger können, müssen aber nicht bis zum Ende der Laufzeit in ihrem Fonds investiert bleiben. Dies hat den Vorteil, dass sie sich in schwierigen Zeiten von Ihrem Anteil trennen können. Oder aber sie verkaufen, um ihr Geld neu zu investieren. Und auch in diesem Fall können Anleger frei entscheiden, in was sie ihr Geld anlegen möchten: in einen neuen Fonds oder vielleicht in einen gebrauchten? Denn immer häufiger finden Anleger interessante „gebrauchte“ Anteile eines Fonds, in den sie bei Erstzeichnung zu spät waren und keinen Anteil bekommen haben. Am Zweitmarkt erhalten sie die zweite Chance. Letzten Endes muss sich jeder Anleger selbst entscheiden, ob er verkaufen möchte oder nicht und ob er neu oder gebraucht kaufen möchte. Der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland bietet die Plattform dazu. Zweitmarkt.de – unter dem Dach der Börsen Die einzige Handelsplattform unter dem Dach neutraler Börsen ist die Fondsbörse Deutschland. Mit rund 4.000 gelisteten Fonds ist die Auswahl groß. Neben den Klassikern wie Schiffe und Immobilien werden auch Windparks, Lebensversicherungsfonds oder aber Private-Equity Beteiligungen gehandelt. Um Anlegern einen Richtwert zu geben, was ein Anteil an einem geschlossenen Fonds wert ist, veröffentlicht die Fondsbörse Deutschland unverbindliche Preisindikationen. Diese geben interessierten Käufern einen Anhaltspunkt, was die ausgewählte Beteiligung wert ist. Mit Hilfe einer komplexen Fondsanalyse wird der jeweilige Fonds bis in den Kern untersucht. Was am Ende herauskommt, ist eine Preisspanne, beispielsweise 70-80 Prozent oder aber 120-130 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf den Nominalwert der Beteiligung. Besonders in der aktuellen Zeit schätzen Anleger diese Informationen sehr. Auch wenn die Durchschnittskurse in den vergangenen Wochen rückläufig sind, so erreichen besonders qualitativ hochwertige Immobilienfonds mit langfristigen Mietverträgen und „guten“ Mietern sehr gute Kurse. Für die kommenden Monate soll die Zusammenarbeit der drei Börsen vor allem ein Ziel vor Augen haben: Gemeinsam den Handel mit geschlossenen Fondsanteilen zugunsten der Anleger auszubauen und den Marktanteil des Zweitmarkthandels über die Fondsbörse Deutschland zu vergrößern. |
| krisen bieten chancen! |
| Finanzkrise. Sie ist allgegenwärtig und beherrscht die täglichen Nachrichten. Massive Verluste an den Weltbörsen lassen den Deutschen Aktienindex stark fallen und trotz eines umfassenden Rettungspakets seitens der Regierung scheint etwas Wichtiges in diesen Tagen verloren gegangen zu sein – das Vertrauen der Anleger. Die Finanzkrise wird auch am Zweitmarkt für geschlossene Fonds an der Fondsbörse Deutschland verspürt, aber das Interesse am Handel mit geschlossenen Fonds scheint ungebrochen. So brachte der September den höchsten Handelsumsatz, den je ein September seit Bestehen der Handelsplattform verbucht hat. Die Durchschnittskurse der Schiffsbeteiligungen lagen bei stabilen 95 Prozent und auch Immobilien konnten sich mit einem Kurs von 76 Prozent behaupten. Sind geschlossene Fonds in stürmischen Zeiten also ein sicherer Hafen? |
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| Tatsächlich bieten sich besonders Kaufinteressenten derzeit gute Gelegenheiten – bringt ein unruhiger Markt doch stets zahlreiche verkaufswillige Anleger mit sich. Die Zahl der privaten Käufer am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland ist in den vergangenen zwei Jahren bereits um ein Vielfaches gestiegen. So sind mittlerweile rund zwei Drittel aller Käufer an der Fondsbörse Deutschland Privatanleger, die ihr Portfolio durch Geschlossene Fonds aus dem Zweitmarkt ergänzen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Bei gebrauchten Beteiligungen liegt bereits eine Historie vor, die mittels Emissionsprospekten, Geschäftsberichten und Leistungsbilanzen nachzuvollziehen ist. Das heißt Anleger können sich ein genaues Bild über den bisherigen Geschäftsverlauf des Schiffes oder der Immobilie machen und müssen nicht länger auf die Prognoserechnung des Emissionsprospekts vertrauen. Besonders für sicherheitsorientierte Anleger ist dies ein ausschlaggebender Grund, am Zweitmarkt einzukaufen. Geschlossene Fonds – ein transparentes Produkt Aber warum ausgerechnet in geschlossene Fonds investieren? Diese Frage ist vor allem angesichts der momentanen Marktsituation einfach zu beantworten. Viele Anleger von zum Beispiel offenen Fonds oder Zertifikaten wissen oft nicht, in was genau sie investiert haben oder aber sie verstehen das Produkt nicht. Abgesehen von einigen Blindpool-Konstruktionen handelt es sich bei einem geschlossenen Fonds normalerweise um eine sehr transparente Anlage. Investiert ein Anleger zum Beispiel in einen Schiffsfonds, so kann er genau nachvollziehen, ob es sich um ein einzelnes Schiff oder einen Pool aus mehreren Schiffen handelt. Bei Immobilien kann er genau sehen, ob er in ein Bürogebäude oder ein Einkaufszentrum oder aber mehrere Einkaufszentren investiert – all dies ist im Emissionsprospekt des jeweiligen Fonds genau ausgewiesen. Aus dem jährlichen Geschäftsbericht erfährt er dann, ob sich vielleicht an der Mietsituation seines Immobilienfonds etwas geändert hat oder beispielsweise zu welchen Konditionen sein Schiff eine Anschlusscharter erhalten hat. Genau diese Transparenz ist es, die bei anderen Anlageklassen oftmals völlig fehlt. Zweitmarkt.de – die transparente Handelsplattform Am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland – dem Marktführer und Pionier der Branche – haben Anleger die Möglichkeit, gebrauchte Anteile zu erwerben. Die Auswahl ist groß. Neben den Klassikern wie Schiffe und Immobilien werden auf Zweitmarkt.de auch Windparks, Lebensversicherungsfonds oder aber Private-Equity Beteiligungen gehandelt. Für „Schatzsucher“ ist ein Blick auf die Verkaufsangebote lohnenswert. Insgesamt sind derzeit rund 4.000 Fonds an der Fondsbörse Deutschland gelistet. Um Anlegern einen Richtwert zu geben, was ein Anteil an einem geschlossenen Fonds wert ist, veröffentlicht die Fondsbörse Deutschland unverbindliche Preisindikationen. Diese geben interessierten Käufern einen Anhaltspunkt darüber, was die ausgewählte Beteiligung wert ist. Mit Hilfe einer komplexen Fondsanalyse wird der jeweilige Fonds bis in den Kern untersucht. Was am Ende herauskommt, ist eine Preisspanne - beispielsweise 70-80 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf den Nominalwert der Beteiligung. Steht also ein Anteil in Höhe von nominal 60.000 Euro zum Verkauf und wird der Wert wird auf 70 Prozent geschätzt, müsste ein interessierter Käufer nur 42.000 Euro investieren. Beträgt die restliche Laufzeit des Fonds noch vier Jahre, erhält der Käufer die jährlichen Ausschüttungen von 6 Prozent – und die wird auf den Nominalwert gerechnet. Dies entspricht im Endeffekt einer Rendite von rund 8,5 Prozent - Ein lohnendes Geschäft. Der Verkäufer hat zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits von den jährlichen Auszahlungen profitiert und eventuell auch steuerliche Vorteile genossen. Zudem erhält er den Verkaufserlös. Eines sollten jedoch sowohl Käufer als auch Verkäufer beachten: Ein geschlossener Fonds ist nach wie vor ein unternehmerisches Investment, das gut überlegt sein will. Daher sollte sich jeder vorab bei seinem Steuerberater genau informieren, ob der Kauf einer Beteiligung für ihn das passende Investment darstellt. |
| Handel von geschlossenen Fonds: Auf die Details kommt es an |
| Vor nur wenigen Jahren waren geschlossene Fonds ein äußerst langfristiges Investment, an das Anleger bis zum Laufzeitende fest gebunden waren. Dies ist heute anders, denn es hat sich ein gut funktionierender Zweitmarkt für Beteiligungen an Schiffen, Immobilien, Flugzeugen, Windparks und Co. entwickelt. Anleger und Berater nutzen die Zweitmarkt-Plattformen immer stärker, um Beteiligungen zu verkaufen oder zu kaufen. Nur: Es gibt diverse Modelle, die sich mitunter stark auf den Netto-Preis auswirken. |
| Von großer Bedeutung ist für den Verkäufer zum Beispiel die Zahl der potenziellen Käufer. Ist nur ein Käufer auf der Plattform aktiv, kann dieser den Preis mehr oder weniger vorgeben. Sehr unglücklich ist diese Situation etwa, wenn ein Anleger unter Zeitdruck verkaufen muss oder ihm die möglichen Alternativen nicht mitgeteilt wurden – ein häufiger Fall. Von großer Bedeutung ist für den Verkäufer zum Beispiel die Zahl der potenziellen Käufer. Ist nur ein Käufer auf der Plattform aktiv, kann dieser den Preis mehr oder weniger vorgeben. Sehr unglücklich ist diese Situation etwa, wenn ein Anleger unter Zeitdruck verkaufen muss oder ihm die möglichen Alternativen nicht mitgeteilt wurden – ein häufiger Fall. |
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| Ein weiterer Punkt von großer Bedeutung ist die Zahl der gehandelten Fonds. Emissionshäuser kaufen über ihre Plattform häufig nur hauseigene Beteiligungen zurück und stellen dann auch den einzigen Käufer. Eine höchst unglückliche Konstellation. Das Ideal-Konzept aus traditioneller Käufer- und Verkäufersicht sieht wie folgt aus: 1. Eine Zweitmarkt-Plattform sollte eine möglichst große Produktvielfalt bieten und 2. möglichst viele Käufer und Verkäufer zusammenführen…man spricht von „Liquidität“. Denn wie an einer klassischen Wertpapierbörse ist die so genannte Marktliquidität (resultierend aus vielen Käufern und Verkäufern auf einer Plattform) ein entscheidendes Kriterium bei der Preisfindung. Sie verhindert marktverzerrende Kurse und es bildet sich ein fairer Preis für beide Seiten (Käufer und Verkäufer). Ein weiterer Vorteil dabei: Der Handel wird zügig abgeschlossen (Zeitfaktor). Transparenz – wichtig für die Glaubwürdigkeit Ein sehr wichtiges Kriterium für die Glaubwürdigkeit einer Handelsplattform ist deren Transparenz: Sowohl Käufer als auch Verkäufer müssen erleben können, dass an einer Handelsplattform auch wirklich gehandelt wird. Steht per se nur ein Käufer zur Auswahl, muss sich der Verkäufer die Frage stellen, ob so ein marktgerechter Preis zu erzielen ist. Besonders kritisch sind hier professionelle Marktteilnehmer zu sehen, die gebrauchte Fondsanteile für Zweitmarktfonds aufkaufen. Denn ihr wirtschaftliches Ziel besteht darin, die Anteile möglichst günstig zu erwerben. Da bei diesem Modell tendenziell die Interessen der Käufer im Vordergrund stehen, werden sie Käuferplattformen genannt. Um die verschiedenen Zweitmarkt-Plattformen bewerten zu können, sollten Anleger und Berater sie richtig kennen lernen. Grob lassen sich die Plattformen in drei Modelle unterscheiden: 1. Zweitmarkt der Emissionshäuser: Hier werden meist nur hauseigene Fonds gehandelt. Oft nach dem Ebay-Prinzip. Vorteil: Gute Preisfindung. Nachteil: Es werden nur die hauseigenen Fonds gehandelt. Wer gleich mehrere Fonds von verschiedenen Anbietern verkaufen will, hat folglich einen großen Aufwand. 2. Käuferplattformen: Hier steckt ein Zweitmarktfonds dahinter. Zweitmarktfonds erwerben Beteiligungen zu einem festgesetzten Preis. Die Bewertung der Fonds und die Preisbindung erfolgen intern. Ist dem Anteilsverkäufer dieser Preis zu niedrig, findet der Kauf nicht statt. Zweitmarktfonds sind nur an bestimmten, gut laufenden Fonds interessiert. Rein kaufmännisch muss das Interesse sein, die Fondsanteile möglichst günstig einzukaufen, daher sind sie in der Regel interessensgebunden. 3. Offene Handelsplattformen: Hier kann jeder Fonds jedes Emissionshauses gelistet werden – institutionsbedingte Beschränkungen gibt es nicht. Neben standardisierten Fondsinformationen ist auch der Kursverlauf einzelner Beteiligungen für jedermann abrufbar. Jeder kann als Käufer oder Verkäufer auftreten. Die Preisfindung erfolgt durch Angebot und Nachfrage. Jeder Verkäufer muss für sich entscheiden, welches das für ihn passende Modell ist. Kernkriterium bei der Auswahl sollte in erster Linie die Preisfindung sein. Wer allerdings Wert auf Schnelligkeit legt, könnte bei einer Käuferplattform gut aufgehoben sein. Ob der erzielte Verkaufspreis der bestmögliche ist, ist aufgrund der Professionalität des Käufers fraglich. Ein Szenario, das für die wirtschaftliche Situation des Anlegers unter Umständen sehr gefährlich sein kann. Beratung – ein zweischneidiges Schwert Beratung ist einerseits nötig, da die Zweitmärkte sehr unterschiedlich agieren und es auch hier auf die Details ankommt. Beratung kann aber auch in Empfehlungen resultieren. Letzteres stünde einer neutralen Plattform allerdings nicht gut zu Gesicht. Deshalb sollte eine neutrale Plattform lediglich aufklären und ihre Mechanismen einfach und schnell zugänglich machen. Derartige Formen der Beratung können die Neutralität gefährden. Vertritt eine Plattform das Interesse eines Käufers oder Verkäufers – wenn auch nur indirekt – ist die Neutralität aufgehoben. Das kann zu einer Preisverzerrung führen. Neutralität ist ein wichtiger Faktor. Die Formel lautet also: Beratung im Sinne von Erklärung und Aufklärung: ja – Beratung im Sinne von Empfehlungen: nein! Da insbesondere bei einem vorzeitigen Verkauf einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds häufig auch steuerliche Aspekte eine Rolle spielen, sollten sowohl Anleger als auch Finanzberater immer einen Steuerberater zu Rate ziehen. Plattformen sollten – ähnlich wie Börsen – lediglich als Handelsplatz fungieren und die Abwicklung übernehmen. Eine Handelsplattform sollte Anleger nicht zum Verkauf überreden. Nicht einmal theoretisch sollte das möglich sein. Etwas anders verhält es sich mit so genannten Preisindikationen. Diese sind unverbindliche Richtwerte, die für den Verkäufer eine Orientierung darstellen, auf der er weitere Preise eruieren und seinem Steuerberater erste Anhaltspunkte liefern kann. Unverbindliche Preisindikationen helfen, den Handel für private Anleger sicherer und transparenter zu gestalten. Sie geben einen Anhaltspunkt dafür, was Verkäufer für ihre Beteiligung verlangen können, und informieren Käufer, mit welchem Preis sie mindestens zu rechnen haben. Finanz- und Steuerberater – Schlüsselfiguren für den Zweitmarkthandel Prinzipiell ist das Grundmodell der Börsen, möglichst viele Käufer und Verkäufer eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten handeln zu lassen und sich bei der Preisbildung per Konzept neutral aufzustellen, das vorteilhafteste Modell im Zweitmarkt. Anleger können davon ausgehen, dass Sie faire Preise erzielen können, die durch Angebot und Nachfrage gebildet werden. Eine wichtige Rolle, die oft noch unterschätzt wird, spielen die persönlichen Finanz- und Steuerberater der Anleger. Diese sollten einen genauen Überblick über den gesamte Zweitmarkt und die verschiedenen Handelsmodelle und deren Funktionsweise haben. Nur so können Sie ihre Anleger ausgiebig informieren – über ihre Möglichkeiten, aber auch über Risiken.
Die Plattformen sollten zwar beraten, aber nicht im Sinne der Erteilung von Empfehlungen. Wir sollten dies den Finanzberatern überlassen und uns auf unsere Kernkompetenz fokussieren, der Vermittlung geschlossener Fonds.“ |
| WENN CHARTERVERTRÄGE DIE GEWINNAUSSICHTEN TRÜBEN. |
| Ein Chartervertrag über zehn Jahre, eine Verlängerungsoption über drei Jahre und anschließend noch eine Kaufoption des Charterers auf das Schiff in Höhe von 35 Millionen US-Dollar da kann doch nichts schiefgehen, denken viele Anleger und rechnen mit einer gesicherten Rendite für die Zukunft. Tatsächlich aber schmälern insbesondere Verlängerungs- und Kaufoptionen des Charterers die Gewinnchancen eines Schiffsfonds und seiner Investoren häufig beträchtlich und bedeuten nicht selten sogar herbe Verluste für den Fonds und die Anleger. |
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| Für den Erfolg eines Schiffsfonds ist die lukrative Vercharterung des Schiffes von entscheidender Bedeutung. Die Charterraten bestimmen über viele Jahre die Einnahmen des Fonds: Je höher sie ausfallen, desto besser für die Fondsgesellschaft und ihre Anleger. Gleiches gilt für den Kaufpreis, wenn das Schiff zum Ende der Laufzeit des Fonds veräußert wird. Schiffe werden häufig über eine feste Laufzeit verchartert: bei der Erstcharter in der Regel für zwei bis zehn Jahre, in seltenen Fällen aber auch länger. Üblicherweise schließen sich eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zugunsten des Charterers an, ebenfalls mit einer festen Laufzeit und häufig zu leicht erhöhten Charterraten gegenüber der Erstcharter. Nicht selten erhält der Charterer zudem eine Kaufoption auf das Schiff, die ihm das Recht gibt, es zu einem festgelegten Zeitpunkt und zu einem festen Kaufpreis zu erwerben. Der Charterer kann frei und einseitig entscheiden, ob er seine Option ausübt oder nicht. Im Gegensatz der Interessen: Fondsgesellschaft und Charterer Während die Fondsgesellschaft ein großes Interesse an hohen Charterraten hat, möchte der Charterer hingegen möglichst niedrige Raten zahlen. Ein typischer Kompromiss, zumindest bei der Erstcharter: Die Fondsgesellschaft räumt dem Charterer niedrigere Raten ein, und im Gegenzug bindet sich der Charterer über etliche Jahre an das Schiff und bietet dem Fonds damit eine gewisse Einnahmesicherheit. Hohe Raten zahlen Charterer zumeist nur bei kurzfristigen Verträgen. Eine Verlängerungsoption wird der Charterer nur dann ausüben, wenn die vereinbarte Charterrate zu diesem Zeitpunkt für ihn günstig ist, das heißt unter dem Marktniveau liegt, und damit gleichzeitig ungünstig für die Fondsgesellschaft ist. Bei der Kaufoption ist es entsprechend: Der Charterer wird das Schiff nur dann kaufen, wenn der vereinbarte Kaufpreis niedriger als der Marktwert des Schiffes und damit ebenfalls zugleich ungünstig für den Fonds ist. Damit kann die Option aus Sicht des Charterers entweder wertlos sein oder einen positiven Wert besitzen, während aus Sicht des Fonds und der Anleger die Option entweder wertlos ist oder einen negativen Wert aufweist. Mit anderen Worten: Der Charterer kann nur gewinnen und der Fonds nur verlieren. Bereits dieser Interessengegensatz führt zwangsläufig dazu, dass Verlängerungs- und Kaufoptionen seitens des Charterers für die Gewinnaussichten eines Schiffsfonds – und damit seiner Anleger – als ungünstig zu bewerten sind. Langfristige Charterverträge und Verlängerungsoptionen: Knebelpunkte für Schiffsfonds Langfristige Charterverträge, Verlängerungs- und Kaufoptionen reduzieren zudem auch die Möglichkeiten eines Fonds, auf Marktveränderungen flexibel zu reagieren. Bei langfristigen Verträgen bleibt die Charterrate mitunter bis zu zehn Jahre lang unverändert oder steigt – vertraglich festgelegt – nur minimal an. Unterdessen kann sich der Chartermarkt jedoch signifikant positiv verändern, so dass die Charterrate nach einigen Jahren der Vertragslaufzeit womöglich deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegt. Der Fonds kann aber erst nach Ablauf des Vertrages auf die Marktgegebenheiten reagieren und einen neuen, für ihn vorteilhafteren Vertrag abschließen. Und das auch nur, wenn der bisherige Charterer keine Verlängerungsoption hat, die er in diesem Moment sicherlich ausüben würde. In Zeiten allgemein sinkender Charterraten und negativer Marktentwicklungen gleichwohl, so wird häufig argumentiert, böten langfristige Verträge und Verlängerungsoptionen sichere Einnahmen in ursprünglich vereinbarter Höhe für den Fonds. Dass dem längst nicht immer so ist, wurde in vergangenen Krisen am Schiffsmarkt deutlich, in denen Charterer nicht mehr in der Lage waren, ihre Raten in voller Höhe zu bezahlen. Es war nicht zuletzt häufig auch im Interesse der Fondsgesellschaften, den Charterern hier entgegenzukommen und die Raten zu reduzieren. Dass angesichts sinkender Charterraten Verlängerungsoptionen ausgeübt werden, ist mehr als unwahrscheinlich: Der Charterer könnte hier keinen Vorteil verbuchen, da die im Rahmen der Option vereinbarte Charterrate inzwischen über den Marktcharterraten liegen wird. Das Gleiche gilt für Kaufoptionen: Hat sich der Schiffsmarkt negativ entwickelt, wird der vereinbarte Kaufpreis nun über den Marktpreisen liegen und der Charterer wird seine Option verfallen lassen. Der Fonds hat also nichts von den Optionen und muss das Schiff zu unvorteilhafteren Konditionen als zuvor neu verchartern bzw. zu einem niedrigeren Preis als erwartet an einen anderen Interessenten verkaufen. Daher gilt: Ob sich der Markt positiv oder negativ entwickelt – Anleger können bei Verlängerungs- und Kaufoptionen nichts gewinnen. Währungsschwankungen erfordern häufig ebenfalls flexible Reaktionen, um weiterhin Gewinne zu erwirtschaften. Charterraten werden grundsätzlich in US-Dollar festgelegt. Während die Europäische Zentralbank am 26. Oktober 2000 für 1 US-Dollar noch 1,2118 Euro notierte, waren es am 10. April 2008 nur noch 0,6299 Euro. Für europäische Fondsgesellschaften brachte diese Entwicklung deutliche Gewinneinbußen. Bestand für Fonds während dieser Zeit zum Beispiel ein Acht-Jahres-Chartervertrag oder hat der Charterer hier Verlängerungsoptionen ausgeübt, gab es für die Fondsgesellschaft keine Möglichkeit, mit dem Abschluss neuer, ertragreicherer Charterverträge der Dollarschwäche entgegenzusteuern. Ausgeübte Kaufoptionen in US-Dollar sollten sich angesichts des gesunkenen Dollarkurses als doppelt unvorteilhaft für europäische Fonds erweisen: Der Kaufpreis lag in der Regel nicht nur sowieso unter dem tatsächlichen Marktpreis des Schiffes, sondern die Rendite wurde durch den ungünstigen Wechselkurs noch zusätzlich beträchtlich geschmälert. Kaufoptionen bedeuten Gewinneinbußen Auch die aktive unternehmerische Gestaltung eines Fonds wird ganz besonders durch Kaufoptionen erheblich beeinträchtigt. Verfügt der Charterer über eine Option zum Kauf des Schiffes, muss die Fondsgesellschaft zunächst abwarten, ob der Charterer seine Option wahrnimmt; auch dann, wenn ihr vorher attraktivere Kaufangebote vorliegen. Erst, wenn der Charterer die Option ungenutzt verstreichen lässt, kann das Schiff anderweitig zu einem besseren Preis verkauft werden. Ebenso ist es dem Fonds nicht möglich, das Schiff zu behalten, wenn der Charterer von seiner Kaufoption Gebrauch machen möchte. Insbesondere Schiffe, die nach längerer Laufzeit bereits entschuldet sind und hohe Erträge einfahren, welche dem Anleger hohe Auszahlungen garantieren, können noch sehr viel Geld für ihre Fonds verdienen, auf das die Investoren verzichten müssen, sobald der Charterer seine Kaufoption realisiert. Ist das Schiff dagegen noch nicht entschuldet und bisher vielleicht noch nicht sehr ertragreich unterwegs gewesen, kann ein früher Verkauf an den Charterer für den Anleger eine Verlustsituation bedeuten. Besonders dann, wenn die Auszahlungen über die Jahre recht gering waren, vom Verkaufserlös nur wenig an den Anleger ausgezahlt wird und der Anleger eventuell noch einen hohen Unterschiedsbetrag versteuern muss. Könnte der Fonds das Schiff in einem solchen Fall noch weitere Jahre behalten, stünden die Chancen gut, dass sich der Verlust des Anlegers in einen Gewinn umkehren würde. Charterverträge: Wichtiges Kriterium für die Preisindikationen von Zweitmarkt.de Langfristige Charterverträge haben zumindest den Vorzug, vor allem in der Anfangsphase eines Schiffsfonds eine gewisse Einnahmesicherheit für die Anleger zu gewährleisten, wobei eine Einnahmestabilität auch durch die Mitgliedschaft des Schiffes in einem Einnahmepool erreicht werden könnte – hier werden die Einnahmen aller Schiffe des Pools zunächst gebündelt und dann anteilig wieder auf die einzelnen Schiffe verteilt, so dass die Einnahmeschwäche des einen Schiffes durch die Einkommensspitze eines anderen wieder ausgeglichen wird. Bei Verlängerungs- und Kaufoptionen seitens des Charterers jedoch können Anleger nur verlieren. Bevor sich Anleger bei Zweitmarkt.de für den Kauf eines Schiffsfonds entscheiden, sollten sie sich daher die unverbindliche Preisindikation des Fonds ansehen. Für die Fonds im Premium-Segment werden unverbindliche Preisindikationen im Internet unter www.Zweitmarkt.de veröffentlicht. Für alle übrigen Fonds können unverbindliche Preisindikationen von Zweitmarkt.de kostenlos erfragt werden. Zweitmarkt.de berücksichtigt in den Analysen, die den unverbindlichen Preisindikationen zugrunde liegen, auch Chartervertragslaufzeiten, Verlängerungs- und Kaufoptionen. Müssen Anleger bei einem Fonds in diesem Zusammenhang mit Nachteilen rechnen, fällt die unverbindliche Preisindikation entsprechend geringer aus. Bitte informieren Sie sich gern beim Zweitmarkt.de-Analyseteam unter der Analysehotline 040 / 480 920 - 50. |
| Vorsicht bei Berechnungsbeispielen: Wie Anleger zum Verkauf überredet werden |
| Martin K.* legte den Hörer auf. Es war bereits der dritte Anruf innerhalb von zwei Wochen. Wieder war er gefragt worden, ob er nicht seine Schiffsbeteiligung verkaufen wolle. Der 65-jährige Rentner war verunsichert. Am Telefon war ihm vorgerechnet worden, dass sein Fonds zum Laufzeitende einen Verlust einbringen könnte. Besser, so die Anrufer, wäre es vielleicht, die Beteiligung jetzt an einen Zweitmarktfonds zu veräußern. Dann käme unter dem Strich ein sicherer Gewinn für Martin K. heraus. |
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| Zunehmend mehr Anleger berichten von ungebetenen Anrufen und Anschreiben, in denen sie aufgefordert werden, ihre Anteile an gut laufenden Fonds zu veräußern. Die Adressen der Anleger werden offensichtlich im Handelsregister ausfindig gemacht. Fragwürdige Rechenbeispiele, Schreckensmeldungen und Worst-Case-Szenarien – die Taktiken der Aufkäufer sind für Anleger nicht immer einfach zu durchschauen. Wie fadenscheinig die Aufkäufer häufig argumentieren, wird deutlich an Berechnungen zu den zurzeit hochbegehrten Schiffsfonds. Der Unterschiedsbetrag Gewarnt wird bei Schiffsfonds vor allem vor der so genannten „Steuerfalle Unterschiedsbetrag“. Dazu muss man wissen: Der Unterschiedsbetrag betrifft Schiffe, die von der herkömmlichen Gewinnermittlung zur 1999 eingeführten pauschalen Gewinnermittlung – der Tonnagesteuer – gewechselt sind. Während bei der herkömmlichen Gewinnermittlung die Höhe der Besteuerung vom tatsächlichen Gewinn oder Verlust der Fondsgesellschaft abhängt, richtet sich die Besteuerung bei der Tonnagesteuer nach einem fiktiven Gewinn, der anhand der Nettoraumzahl (NRZ) des Schiffes ermittelt wird. Dieser fiktive Gewinn ist ausgesprochen gering und führt zu einer sehr niedrigen Steuerlast. Viele Schiffe nutzten eine Kombination beider Gewinnermittlungsmethoden: In den ersten Jahren ermöglichte die Besteuerung des tatsächlich erzielten Ergebnisses hohe Abschreibungen und Verlustzuweisungen. Nach dem Wechsel zur Tonnagesteuer zahlten die Anleger dann trotz hoher Erträge wenig Steuern. Der Wermutstropfen: Beim Wechsel zur Tonnagesteuer wurde die Differenz zwischen Buch- und Marktwert des Schiffes ermittelt, ins Verhältnis zum Kommanditkapital des Fonds gesetzt und als Unterschiedsbetrag festgeschrieben. Insbesondere Schiffsfonds mit zuvor hohen Abschreibungen in Verbindung mit zum Teil deutlich gestiegenen Schiffspreisen haben entsprechend hohe Unterschiedsbeträge. Diese belaufen sich nicht selten auf 80 oder sogar über 100 Prozent des Kommanditkapitals. Bei einem späteren Verkauf des Schiffes durch die Fondsgesellschaft oder bei einem Verkauf der Beteiligung durch den einzelnen Anleger muss der Unterschiedsbetrag mit dem persönlichen Steuersatz des Anlegers versteuert werden. Der Veräußerungsgewinn hingegen ist steuerlich unmaßgeblich. Fragwürdige Berechnungsbeispiele Der Unterschiedsbetrag – so der Tenor zweifelhafter Berechnungsbeispiele – könne nun dazu führen, dass der Anleger bei der Auflösung der Fondsgesellschaft mit einem negativen Nettoergebnis nach Steuern dastünde. Als Beispiel dient eine Berechnung für ein Schiff, das nach 16 Jahren von der Fondsgesellschaft verkauft wird. Es werden ein persönlicher Steuersatz von 42 Prozent, ein nominales Beteiligungskapital in Höhe von 100.000 Euro und ein Unterschiedsbetrag von 100 % zugrunde gelegt:
Den Unterschied macht hier der Verkaufserlös. Während im ersten Fall das Schiff schon erheblich gealtert ist und sein Verkauf dem Anleger nur noch 30 Prozent seines nominalen Beteiligungskapitals einbringt, wird im zweiten Fall die Beteiligung des Anlegers frühzeitig zu einem deutlich höheren Prozentsatz am Zweitmarkt verkauft. Unterschlagen wird jedoch, was das Schiff in den Jahren zwischen dem erwogenen Verkauf der Beteiligung und der Auflösung des Fonds noch an Erträgen erwirtschaftet und welche Auszahlungen sich dadurch generieren lassen. Mit zu berücksichtigen: Die Auszahlungen In den 16 Jahren bis zur Auflösung des Fonds wird der Anleger in der Regel Jahr für Jahr nahezu steuerfreie Auszahlungen unter Tonnagebesteuerung erhalten. Bei einer angenommenen realistischen Höhe der Auszahlungen von durchschnittlich 10 Prozent pro Jahr sieht die Rechnung somit deutlich anders aus als oben dargestellt:
Das Nettoergebnis nach Steuern – hier ist zudem noch ein Abzinsungsfaktor von 8 Prozent berücksichtigt – ist ein beachtlicher Gewinn in Höhe von 85.011 Euro. Das wäre die korrekte Berechnung – sie ist weit entfernt von einem Verlust für den Anleger, wie er in fragwürdigen Berechnungsbeispielen unterstellt wird (Abb. 1). Nicht unbedingt günstiger: Verkauf am Zweitmarkt und Wiederanlage des Nettoergebnisses Würde der Anleger seine Beteiligung am Zweitmarkt verkaufen und das Nettoergebnis nach Steuern wieder am Kapitalmarkt anlegen, wäre auch das nicht zwangsläufig finanziell günstiger für ihn, als den Fonds bis zu dessen Auflösung zu behalten. Gesetzt den Fall, er würde eine steuerfreie Kapitalanlage mit 100-prozentiger Kapitalrückzahlung wählen, die ihm 16 Jahre lang jedes Jahr 10 Prozent Gewinn einbrächte, würde sich die Berechnung folgendermaßen darstellen:
Im Vergleich dazu das Nettoergebnis nach Steuern bei einer Auflösung des Fonds:
Auch hier würde der Anleger einen deutlich höheren Gewinn erhalten, wenn er seine Beteiligung bis zur Auflösung des Fonds behält. Entscheidend: Die persönlichen Umstände des Anlegers und die Situation des Fonds Berechnungsbeispiele müssen zwangsläufig immer auf konstruierten Voraussetzungen beruhen, die mit den persönlichen Umständen des Anlegers und der Situation des jeweiligen Fonds nicht immer übereinstimmen. Die Höhe des Steuersatzes, dem der Anleger unterliegt, des Unterschiedsbetrages für das Schiff und der Auszahlungen durch die Fondsgesellschaft – und damit die Höhe des Nettoergebnisses nach Steuern – kann beträchtlich variieren. Zudem ist bei vielen Schiffsfonds der Unterschiedsbetrag noch nicht durch eine Betriebsprüfung verbindlich festgestellt worden, so dass bei einem frühzeitigen Verkauf der Beteiligung unerwartete Steuernachzahlungen anfallen können. (Lesen Sie dazu das aktuelle Interview des eMagazins mit Axel Steffen, Vorstand Hansa Treuhand AG.) Zusätzlich zu bedenken wäre auch, dass der persönliche Steuersatz bei den meisten Anlegern von Schiffsfonds im Rentenalter sinkt und dass der Anleger während einer längeren Laufzeit des Fonds auch länger Gelegenheit hat, sich liquiditätsmäßig auf die bei der Auflösung des Fonds anfallenden Steuern einzustellen. Daher ist es unerlässlich, die Berechnung individuell und aktuell vornehmen zu lassen – zum Beispiel mit Hilfe des Steuerberaters oder eines unabhängigen Finanzberaters. Auf der Grundlage dieser Berechnung kann der Anleger beurteilen, ob es sich in seinem Fall eher lohnt, die Beteiligung zu verkaufen oder sie bis zur Auflösung des Fonds zu behalten. Unverzichtbar bei der persönlichen Berechnung – die Preisindikationen von Zweitmarkt.de Für eine realistische Prognose des möglichen Verkaufserlöses am Zweitmarkt ist es erforderlich, den aktuellen Marktwert eines Fonds einschätzen zu können. Zweitmarkt.de an der Fondsbörse Deutschland, initiiert durch die Börsen AG Hamburg-Hannover, bietet mit unverbindlichen Preisindikationen den Anlegern hier einen verlässlichen Anhaltspunkt. Die unverbindlichen Preisindikationen beruhen auf einer komplexen Analyse jedes einzelnen Fonds und werden für alle Fonds im Premium-Segment auf der Internetseite www.Zweitmarkt.de veröffentlicht. Für alle übrigen Fonds erstellt Zweitmarkt.de unverbindliche Preisindikationen auf Anfrage. Anleger können sich auf diesem Weg frei und kostenlos über einen realistischen und fairen Preis ihrer Beteiligung informieren. * Name von der Redaktion geändert |
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Was ist der Hamburg Index?Der Hamburg Index Containership Time-Charter-Rates ist die einzige firmenunabhängige Marktanalyse für Containerschiff-Zeitcharterraten. Auf der breiten Datengrundlage von 20 bis 30 Hamburger Befrachtungsmaklern basierend, stellt der Hamburg Index eine realistische Abbildung des Marktes für ausgewählte Schiffstypen dar. Entwickelt wurde der Hamburg Index von der Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e. V. (VHSS). Er wird einmal im Monat herausgegeben und soll Maklern die objektiven Daten für eigene Prognosen und Einschätzungen liefern.